Besatzung

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Voraussicht und Vorbeugen sind dieGrundlagen für die Sicherheit an Bord, gleichgültig, ob es sich um Kanus,Schlauch-, Ruder-, Motorboote, Surfer oder seegehende Yachten handelt. Darum hier einige wichtige Regeln für jeden Skipper:
Die Besatzung Die Stärke der Besatzung sollte der Größe des Fahrzeuges und des beabsichtigten Töms entsprechen. Dabei sollte beachtet werden, daß mindestens eine zweite Person mit der Führung des Bootes und den Sicherheitseinrichtungen an Bord vertraut ist.
Das Überladen eines Bootes ist sehr gefährlich, vor allem für Schlauchboote.
Besonders muskelkraftbetriebene Wassersportarten erfordern Geschicklichkeit, Körperbeherrschung und Kondition. Daher sollte jeder Sportler vor Antritt der Fahrt das eigene Können überprüfen, ob es den Anforderungen des Fahrzeugs und des gewählten Gewässers entspricht. Die Fahrt in der Gruppe bietet oftmals mehr Spaß und sichert auch eine möglicherweise notwendige Unterstützung, doch muß die Gruppengröße und die individuelle Leistungsfähigkeit der Teilnehmer ebenfalls stimmen. Dies gilt besonders, wenn Kinder oder Anfänger mit in der Gruppe sind.

Kinder an Bord


  • Kinder sollten grundsätzlich ohnmachtssichere Rettungswesten auf und außerhalb des Bootes am Wasser tragen. Achten Sie darauf, daß die Westen an Kindern erprobt sind! Kinder haben eine andere Wasserlage als Erwachsene und sind besonders in Gefahr, mit dem Gesicht nach unten im Wasser zu hängen, z.B. weil Kleinkinder noch luftgefüllte Windeln tragen!... Am besten testen Sie selbst.
  • Kleine Kinder sollten mit einer Sicherheitsleine im Boot so festgebunden sein, dass sie zwar Bewegungsfreiheit haben, aber nicht über Bord fallen können.
  • Kinder bei Segelmanövern und allen Arbeiten mit Segeln an Deck in geschützte Ecken setzen oder in besonders gefahrvollen Situationen unter Deck bringen.
  • Bei An- und Ablegemanövern gehören Kinder, die noch nicht helfen können, möglichst unter Deck. Achtung! Sie haben ihre Hände und Füße überall. Deshalb auch Streichhölzer, spitze Gegenstände, Arzneimittel usw. kindersicher verstauen!
  • An Bord sollten immer Schuhe mit rutschfester Sohle getragen werden!
  • Die Anzahl der Kinder in einem Kanu, Schlauchboot oder Ruderboot sollte nicht größer als die Anzahl der Erwachsenen sein.
  • Schwimmen muß man können! Jeder Wassersportler sollte schwimmen können.
  • Für alle Nichtschwimmer und für Kinder gilt grundsätzlich die Regel: Rettungswesten anlegen, bevor das Boot betreten wird und bis zum Ende des Törns anbehalten - und das bei jedem Wetter.
Übrigens: Alle sicherheitsbewußten Wassersportler sollten Rettungswesten tragen!


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Rettungswesten - worauf ist beim Kauf zu achten?


Rettungswesten müssen eine ohnmachtssichere Wasserlage bewirken,das heißt: Das Gesicht (Mund, Nase) einer erschöpften oder bewußtlos im Wasser liegenden Person wird aus jeder Lage aus dem Wasser herausgehoben und der Körper in eine stabile Rückenlage gebracht. Es sollten nur Rettungswesten gekauft werden, die das CE-Kennzeichen tragen, d. h. die einer EU-Baumusterprüfung unterzogen wurden. Das CE-Zeichen besteht aus einer vierstelligen Kenn-Nr. der Prüfstelle, dem CE-Symbol und der zweistelligen Jahreszahl, in der das Prüfzeichen angebracht wurde. Zusätzlich zum CE-Kennzeichen kann die Rettungsweste auch eine GS Prüfnummer tragen, die besagt, dass auch eine regelmäßige Produktionsüberwachung stattfindet. Die gekennzeichneten Rettungswesten bieten eine hohe Sicherheit gegen Ertrinken, haben den richtigen Sitz, geben Bewegungsfreiheit beim Schwimmen und sind gut sichtbar. Die Einsatzbereitschaft aufblasbarer Rettungswesten sollte regelmäßig überprüft werden Wartungsintervalle beachten. Nur so kann man sicher sein, dass die Rettungsweste auch im Ernstfall hilft. Die Rettungswesten müssen leicht zugänglich aufbewahrt werden. Rettungswesten und alle anderen Rettungsmittel sollten mit Reflexstoffen ausgerüstet sein, um das Auffinden bei Dunkelheit zu erleichtern. Beim Kauf ist auf die richtige Größe und - je nach Einsatzzweck - auf ausreichenden Auftrieb zu achten!
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