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LEDs in Taschenlampe!


Wer kennt das nicht: Monatelang wird die Taschenlampe an Bord nicht gebraucht, und dann fällt in finsterster Nacht der Strom an Bord aus und man muß den Fehler suchen. Die Taschenlampe findet man noch, aber garantiert mit fast leerer Batterie. Kurz bevor der Fehler behoben ist, geht dann das Licht aus...
Damit das nicht mehr so oft passiert, gibt es jetzt  Taschenlampen, die statt mit einer Glühbirne mit weißen LEDs ausgerüstet ist. Die brauchen so wenig Strom, daß die Batterien ein mehrfaches der normalen Lebensdauer erreichen. Wenn Sie dann noch gute Alkali-Mangan-Zellen verwenden, sollte so eine Taschenlampe jahrelang einsatzfähig sein. Sie bekommen derartige Lampen sehr preiswert beim Elektronikversender Pearl (ca. 6,90 Euro) oder anderen Technikversendern. Viele Einzelhändler führen inzwischen auch derartige Lampen in ihrem Sortiment.
Bastler können natürlich auch die LEDs einzeln kaufen ( Stückpreis ca. 1,50 € ) und in eine vorhandene Taschenlampe oder auch in die Innenbeleuchtung der Yacht einbauen. (Passenden Vorwiderstand für jede Diode einlöten!!!) Wenn den LEDs eine Konstantstromquelle vorgeschaltet wird, dann können sie sogar in Reihe geschaltet sein (was man mit LEDs in der Regel nicht macht, weil sie ohne Konstantstrom durchbrennen). Mit Konstantstrom sind die LEDs in der Helligkeit unabhängig von der Batteriespannung (solange diese höher ist als der Minimalwert für die Schaltung) . Hier die entsprechende Schaltung mit einem Spannungsregler vom Typ 7805. Diese Schaltung ist ideal für selbstgebaute LED-Innenlichter, Leselichter u.ä.
Konstantstromquelle mit Regler 78xx
Sie können natürlich auch andere Regler verwenden, wenn Sie den Widerstand entsprechend anpassen. Das Gleiche gilt, wenn Sie die LEDs mit etwas höherem Strom betreiben wollen.Je nach Typ vertragen LEDs 20 bis zu 50 mA ( Spezifikation beachten!). Die Technik eignet sich übrigens auch hervorragend für Instrumentenlicht und Innenbeleuchtung, wenn es auf sparsamsten Stromverbrauch und lange Lebensdauer ankommt.
Noch höhere Auffällligkeit (z.B.für Signalzwecke) erreichen Sie bei Pulsbetrieb. Das Flackern der LEDs  ist bei  Frequenzen über 100  Hz nicht mehr sichtbar.  Dabei darf die durchschnittliche Strom- Belastung der LED (20-30  mA) nicht überschritten werden. Der Pulsstrom kann je nach Impulsform und LED bis zu 150 mA betragen, was entsprechend helle Lichtpulse erzeugt. Das Tastverhältnis ein/aus sollte mindestens 1:2 betragen, damit die LED nicht durchbrennt. Als Taktgeber eignen sich z.B. TTL Logikgatter mit einem MOSFET - Leistungstransistor als Schalter.  

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