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Beschränkt gültiges Betriebszeugnis für Funker Abschnitt I, II und III


Insgesamt 74 amtliche Prüfungsfragen (GMDSS) in 2 Abschnitten zum Üben:

Zum Bestehen der Funkprüfung müssen 80% der Fragen richtig beantwortet werden. Auf dieser Seite also mindestens 36.


1. Welches Funkzeugnis ist mindestens erforderlich, um auf einem nicht funkausrüstungspflichtigen Schiff im Bedeckungsbereich der deutschen UKW-Küstenfunkstellen am GMDSS teilnehmen zu können ?

Seefunk-Sonderzeugnis
UKW-Sprechfunkzeugnis
Beschränkt gültiges Betriebszeugnis für Funker II
Allgemeines Sprechfunkzeugnis

2. Wozu berechtigt das UKW-Betriebszeugnis ?

Es berechtigt zum Bedienen der Sprech-Seeefunkstellen für UKW und der Funkeinrichtung des GMDSS für UKW
Es berechtigt zum Bedienen von Betriebsfunkanlagen auf UKW
Es berechtigt zum Bedienen der UKW-Funkanlagen auf Schiffen im Seegebiet A2
Es berechtigt zum Bedienen aller Funkanlagen oberhalb 30 MHz

3. Wozu berechtigt das UKW-Betriebszeugnis II

Es berechtigt zum Bedienen von Betriebsfunkanlagen auf UKW
Es berechtigt zum Bedienen der Sprech-Seefunkstellen für UKW und der Funkeinrichtung des GMDSS auf UKW im Bedeckungsbereich der deutschen Küstenfunkstellen
Es berechtigt zum Bedienen der KW-Funkanlagen auf Schiffen im Seegebiet A4
Es berechtigt zum Bedienen aller Funkanlagen oberhalb 30 MHz

4. Welches Sprechfunkzeugnis ist mindestens erforderlich, um weltweit am GMDSS im Seegebiet A1 teilnehmen zu können ?

Allgemeines Sprechfunkzeugnis
UKW-Sprechfunkzeugnis
Seefunkzeugnis 1. Klasse
Beschränkt Gültiges Betriebszeugnis für Funker I

5. Welches Seefunkzeugnis berechtigt zum Bedienen aller Sprech-Seefunkstellen und Einrichtungen des GMDSS im Seegebiet A3 ?

UKW – Betriebszeugnis I
Allgemeines Sprechfunkzeugnis für den Seefunkdienst
Allgemeines Seefunkzeugnis
Allgemeines Betriebszeugnis für Funker

6. Welches internationale Regelwerk legt die betrieblichen Verfahren für das weltweite Seenot- und Sicherheitssystem fest ?

Internationales Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See (SOLAS)
Radio Regulations (VO Funk)
Konvention und Konstitution der Internationalen Fernmeldeunion
Fernmeldeanlagengesetz

7. Wer ist bei Seefunkstellen über den Empfang eines Notalarms und seinen Inhalt umgehend zu unterrichten ?

Nur der wachhabende Offizier
Der Reeder oder Eigentümer des Schiffes
Der Führer des Fahrzeugs oder die für das Schiff verantwortliche Person
Der Führer des Fahrzeugs und stets der Reeder oder Eigentümer

8. Dürfen die im GMDSS geforderten UKW-Handsprechfunkgeräte für die Überlebensfahrzeuge für den Funkverkehr an Bord benutzt werden ?

Ja, wenn das Bedienpersonal wenigstens im Besitz des Seefunksonderzeugnisses ist
Nein, die Verwendung dieser Geräte ist ausschließlich im Seenotfall erlaubt
Ja, wenn sie mit Akkumulatoren betrieben werden
Nein, der Betrieb dieser Geräte ist nur in Überlebensfahrzeugen erlaubt

9. Welches internationale Regelwerk wurde u.a. für die Einführung des GMDSS geändert ?

SOLAS
Fernmeldeanlagengesetz
Seehandelsgesetz
UNO-Charta

10. Welche Regelung für die Ausrüstungspflicht mit Funkanlagen gilt nach dem 1. Februar 1999 für Schiffe, die unter SOLAS-Konventionen fallen ?

Frachtschiffe mit einer BRZ von 300 und mehr und alle Fahrgastschiffe müssen mit Einrichtungen entsprechend GMDSS ausgerüstet sein
Es dürfen nach SOLAS 74 ausgerüstete Schiffe ohne Umrüstung weiterfahren
Es müssen all Schiffe unter einer BRZ von 300 Satellitenkommunikation haben
Es müssen alle Fahrgastschiffe in nationaler Fahrt GMDSS-Ausrüstung haben

11. Dürfen Sportfahrzeuge am GMDSS teilnehmen ?

Nein, Sportfahrzeuge dürfen unter keinen Umständen am GMDSS teilnehmen
Ja, wenn sie sich beim Verlassen des Hafens bei der zuständigen Rettungsleitstelle anmelden
Ja, Sportfahrzeuge dürfen ohne besondere Vorkehrungen am GMDSS teilnehmen
Ja, wenn die entsprechende Funkausrüstung vorhanden ist

12. Welche überstaatliche Vereinbarung enthält Bestimmungen über die Ausrüstungspflicht mit GMDSS-Funkanlagen bei Seefahrzeugen ?

Internationales Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See (SOLAS)
Konvention der Internationalen Fernmeldeunion
Genfer Konventionen
Vollzugsordnung für den Funkdienst

13. In welchem Fall kann von den Bestimmungen der Radio Regulations (RR) abgewichen werden ?

Bei Container über Bord
Bei Erkrankung eines Mannschaftsmitgliedes
Bei Treibstoffmangel
Im Notfall

14. Wie werden die Seegebiete im GMDSS bezeichnet ?

AORw, AORe, IOR, POR
Atlantik, Pazifik, Arktis, Indischer Ozean
A1, A2, A3, A4
Kleine Fahrt, mittlere Fahrt, große Fahrt, weltweite Fahrt

15.Wie lautet die Kurzbezeichnung für das nachfolgend beschriebene Seegebiet ?
"Ein von der zuständigen Verwaltung festgelegtes Gebiet innerhalb der Sprechfunkreichweite mindestens einer UKW-Küstenfunkstelle, die ununterbrochen für DSC-Alarmierung zur Verfügung steht ?"

A2
A1
A3
A4

16.Welchem Zweck dienen Ortungszeichen im GMDSS

Ortungszeichen werden zum Zweck der Positionsbestimmung vom MRCC ausgesendet
Ortungszeichen dienen ausschließlich der Ermittlung des Standortes einer Funkbake
Ortungszeichen werden von Sucheinheiten ausgesendet, damit die Einheit in Not ihre Position überprüfen kann
Ortungszeichen sollen die Ortung einer beweglichen Funkstelle in Not oder die Ermittlung des Standortes der Überlebenden erleichtern

17. Was sind Zielfahrtzeichen ?

Ortungszeichen, die von beweglichen Einheiten in Not oder Rettungsgeräten ausgesendet werden
Ortungszeichen, die von Sucheinheiten ausgesendet werden
Ortungszeichen, die von beweglichen Einheiten für die Einheit in Not ausgesendet werden
Ortungszeichen, die von ortsfesten Einheiten zur Positionsbestimmung ausgesendet werden

18. Was ist die „Maritime Mobile Service Identity" ?

Die Rufnummer im Seefunkdienst
Die analoge Kennung einer Seefunkstelle
Nur das verschlüsselte Rufzeichen einer Seefunkstelle
Die digitale Kennung des Notsenders

19.Welches Schiffspapier enthät die MMSI ?

Der Fahrterlaubnisschein
Die Urkunde für die Frequenzzuteilung
Die Gerätezulassungsurkunde
Das Ausrüstungssicherheitszeugnis

20. Wie wird die MMSI gebildet ?

Aus fünf Ziffern
Aus sieben Ziffern
Aus neun Buchstaben
Aus neun Ziffern

21. Wie setzt sich die MMSI einer Seefunkstelle zusammen ?

Aus sechs Buchstaben und drei Ziffern
Aus sieben Ziffern, wobei die ersten beiden Nullen sein müssen
Aus neun Ziffern
Aus sechs Ziffern ohne Null

22. Wie setzt sich die MMSI einer Küstenfunkstelle zusammen ?

Aus neun Ziffern, von denen die zweite und die dritte eine Null ist
Aus sieben Ziffern, von denen die letzten beiden Ziffern Nullen sind
Aus neun Ziffern, von denen die letzten beiden Ziffern Nullen sind
Aus neun Ziffern, von denen die ersten beiden Ziffern Nullen sind

23. Was bedeutet der Begriff SAR ?

Suche und Rettung
Sichere Ansteuerungsroute
Suche auf Radarschirm
Seeansteuerungsradar

24. Was bedeutet GMDSS ?

Globales Maritimes Daten-Sicherungs-System
Weltweites Not- und Sicherheitsfunksystem für die Luftfahrt
Weltweites Nachrichtensystem für Reedereiinformationen
Weltweites Seenot- und Sicherheitsfunksystem

25. Über welches System können im Küstenbereich Warnnachrichten automatisch empfangen werden ?

Über INTELSATEX
Über NAVTEX
Über INTERNAV
ÜBER COASTALNAVTELS

26.Was ist eine EPIRB ?

Eigenpeilung im Radarbereich
Elektronisches Peilsystem im regionalen Bereich
Seenotfunkbake
Europäisches Planungs-Institut für Rundfunk- und Breitbandnetze

27. In welchem Frequenzbereich arbeitet ein Radartransponder ?

12,5 MHz
9 GHz
15 GHz
406 MHz

28. Was bedeutet die Abkürzung RCC ?

Rotating Channel Choice
Received Channel Code
Radio Control Centre
Rescue Coordination Centre

29. Was bedeutet die Abkürzung SAR ?

Search und Rescue
Ship and Radar
Sound and Radio
Sea Area Route

30. Was bedeutet SART ?

Search and Rescue Radar Transponder
Special Aircraft Radio Telecommunication
Search and Radar Test Equipment
Ship and Raft Test Program

31. Was bedeutet die Abkürzung GMDSS ?

Globale Mobile Data System
German Marine Distress and Safety System
Global Medical Distress and Safety System
Global Maritime Distress and Safety System

32. Was bedeutet MMSI ?

Merchant Mobile Ship Information
Mobile Merchant Safety Identity
Maritime Mobile Service Identity
Multiple Merchant Ship Information

33. Was bedeutet die Abkürzung MID ?

Multilateral Identification Digit
Mobile Information Data
Medical Indication Data
Maritime Identification Digit

34. Was bedeutet die Abkürzung EPIRB ?

Emission Position-Indicating Radio
Emergency Position-Indicating Radio Beacon
Electronic Power in Radar Beam
European Planing Institute for Regional Broadcast

35. Was bedeutet DISTRESS ALERT ?

Sprechfunk-Alarmzeichen
Notverkehr beendet
Notalarm
Dringlichkeitsalarm

36. Auf welchem UKW-Kanal müssen Seefunkstellen mit Einrichtungen für GMDSS, wenn sie auf See sind, eine Empfangsbereitschaft für DSC sicherstellen ?

Die Auswahl der Kanäle liegft in der Entscheidung der Schiffsführung
Es muß grundsätzlich eine Empfangsbereitschaft auf einem hohen und einem niedrigen Kanal für Not- und Sicherheitsanrufe sichergestellt werden
Die Empfangsbereitschaft ist nur auf den Kanälen sicherzustellen, die für eine Überbrückung großer Entfernungen in Frage kommen
Es muß eine automatische Empfangsbereitschaft auf Kanal 70, aufrechterhalten werden

37. Wem obliegt das Steuern des Verkehrs vor Ort im GMDSS ?

Der Funkstelle, welche die Such- und Rettungsarbeiten koordiniert (On Scene Commander/OS)
Der Seefunkstelle, die als erste am Unfallort eintrifft
Der nächsten Küstenfunkstelle
Der Seestelle, die als erste den Notalarm bestätigt hat

38. Wer bestimmt den Kanal für den Funkverkehr vor Ort ?

Die zuständige Küstenfunkstelle
Die bewegliche Funkstelle in Not
Das RCC oder die Funkstelle, welche die Such- und Rettungsarbeiten koordiniert
Das Fahrzeug, das als erstes am Unfallort eintrifft

39. Welches Verfahren dient der Verkehrsaufnahme auf Kanal 70 ?

SSFC
Sammelanruf
Tonanruf
DSC

40. Womit wird in der MMSI der Landeskenner der Funkstelle angegeben ?

Mit der MID
Mit der fünfstelligen Nummer
Mit der DSC-Frequenz
Mit codierten Buchstaben

41. Was zeigt die MID an ?

Das Rufzeichen für DSC
Den Landeskenner der Funkstelle
Die sechstellige Rufnummer der Funkstelle
Die Nummer in der maritimen Informationsdatei

42. Wird der mit einem DSC-Codierer aufgenommende Notalarm gespeichert ?

Ja, er wird dann gespeichert, wenn die Taste „speichern" gedrückt ist
Ja, er wird nur dann gespeichert, wenn im Speicher noch genügend Platz ist
Ja, er wird immer gespeichert
Nein, er wird nicht gespeichert, sondern ausgedruckt

43. Auf welchem Kanal wird ein DSC-Routine-Anruf ausgesendet ?

auf Kanal 77
auf Kanal 16
auf Kanal 10
auf Kanal 70

44. Auf welchem Kanal erfolgt die DSC-Alarmierung ?

auf Kanal 70
auf Kanal 16
auf Kanal 10
auf Kanal 72

45. Auf welchem Kanal wird ein DSC-Notalarm ausgesendet ?

auf Kanal 16
auf Kanal 70
auf Kanal 10
auf Kanal 77




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